Kloster Kolbatz mit Gut
Blick auf Greifenhagen a.d. Oder mit Oderbrücke
Bahn - Bild von Otto Kurginsky
Gedenkstein in der Patenstadt Bersenbrück

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Kladow


KladowAmtsgericht Fiddichow, Finanzamt Greifenhagen, Post und Standesamt Kehrberg, Amtsbezirk Selchow, Schule und ev. Kirche.

Lage:

Wie Kehrberg gehört Kladow noch zum gleichen geologischen Gebiet des Kreises, liegt nur zum Unterschied auf der Ostseite der Kolbitz-Liebitz-Seesenke. Die Randzonen sind bewaldet, daher muss auch Kladow nicht auf eine abwechslungsreiche Landschaft verzichten. Dazu tragen auch der Wolfsberg und Kolbitz- und Glammscher See bei. Die hügelige Landschaft wechselt hier zwischen 40 und knapp 80 Metern.

Geschichte:

Johann Lintbusch aus Greifenhagen kaufte 1320 sieben Hufen Land von dem Ritter Anselm von Blankenburg in Kladow. Er war zur Gründung eines Altars in der Stadtkirche zu Greifenhagen bestimmt. Doch weitere Verkäufe an Greifenhagener Bürger fanden statt. Insgesamt verkauften die Blankenburger 14 Hufen. So wird 1582 und 1782 Kladow als Besitz von Greifenhagen angegeben. Wir erfahren leider nicht wie in Kladow ein Vorwerk entstanden ist und welche Geschichte es hat. 1759 wurde das Vorwerk aufgeteilt. Sieben Bauern waren vorhanden, zwei Bauern wurden neu angesiedelt und die Fläche auf alle neun Höfe verteilt.

Statistische Daten:

Höhenlage: um 50 m über NN.

Zahl der Haushaltungen: 51

Einwohner: 258
- davon männlich 108
- davon unter 6 Jahren 23 
- davon 6 - 14 Jahre 38
- davon 14 - 65 Jahre 179
- davon über 65 Jahre 18

nach der Tätigkeit zugehörig zu
- Land- und Forstwirtschaft 178
- Industrie und Handwerk 15
- Handel und Verkehr 0

nach der Stellung im Beruf
- Selbständige 43
- mithelfende Familienangehörige 48
- Beamte und Angestellte 3
- Arbeiter 104

Anzahl der landw. Betriebe m. Betriebsflächen
- 0,5 ha - 5,0 ha 5
- 5,0 ha - 10,0 ha 3
- 10,0 ha - 20,0 ha 4
- 20,0 ha - 100,0 ha 13
- über 100,0 ha 1

Gemeindefläche in Hektar 835
Gemeinde-Hektarsatz in DM 1.030

Kirche:

Der Findlingsbau stammt in seinen ältesten Teilen aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Der Turmoberbau mit den Zinnen und dem gemauerten Helm wurde im 15. Jahrhundert erstellt. Er erinnert an einen Wehrturm. Der Ostgiebel ist mit sieben schlanken Spitzbogenblenden verziert und gehört einer späteren Zeit an.

Gewerbe:

Kein Gewerbe vorhanden

Bauten:

Keine Bauten

Literatur: (die genauen Quellenangaben entnehmen Sie bitte dem Inhalt der Seite "Literatur")

→A5 Brüggemann

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