Kloster Kolbatz mit Gut
Blick auf Greifenhagen a.d. Oder mit Oderbrücke
Bahn - Bild von Otto Kurginsky
Gedenkstein in der Patenstadt Bersenbrück

 

Klein Schönfeld

 

Klein Schönfeld Bahnhof(mit Bergmühle, Joachimshof und Seehaus)

Amtsgericht und Finanzamt Greifenhagen, Post, Amtsbezirk und Standesamt Borin, Schule und ev. Kirche.

Lage:

Die Greifenhagener Eisstillstandslagen schufen bei der letzten Eiszeit das große Gebiet der Grundmoränenlandschaft in der Kreismitte mit der Woltiner Senke. Dieser See und die Thue bilden die Westgrenze der Gemeinde. Im Osten erinnert der Name Seehaus noch an den längst verlandeten Obersee in der Nachbargemeinde. Von 14 m bei der Thue bis 55 m östlich von Klein Schönfeld reicht das hügelige Gelände, das kräftig gestaltet ist und neben Feuchtgebieten auch Wälder aufweist. Wichtiges Verkehrsmittel war die Greifenhagener Kreisbahn, die hier ihren Abzweig nach Wildenbruch hatte.

Geschichte:

Wann Klein Schönfeld Klosterbesitz wurde, wissen wir nicht. Die Besitzbestätigung jedoch stammt aus dem Jahre 1249. Man vermutet, dass das Dorf eine Klostergründung ist und daher auch den deutschen Namen erhielt. Klein Schönfeld hat sich als Bauerndorf entwickelt, einen Gutshof hat es nie gehabt. Möglicherweise ist das der Grund, warum sich das Freischulzengut über die Jahrhunderte als stattlicher Betrieb erhalten hat. Diesen Hof kaufte 1922 der Stettiner Kaufmann Fritz Rückforth, der ihn an Rudolf Beyersdorff verpachtete und später verkaufte.

Statistische Daten:

Höhenlage: um 14 m - 55 m über NN.

Zahl der Haushaltungen: 106

Einwohner: 426
- davon männlich 213
- davon unter 6 Jahren 55
- davon 6 - 14 Jahre 67
- davon 14 - 65 Jahre 278
- davon über 65 Jahre 26

nach der Tätigkeit zugehörig zu
- Land- und Forstwirtschaft 264
- Industrie und Handwerk 56
- Handel und Verkehr 56

nach der Stellung im Beruf
- Selbständige 72
- mithelfende Familienangehörige 67
- Beamte und Angestellte 37
- Arbeiter 213

Anzahl der landw. Betriebe m. Betriebsflächen
- 0,5 ha - 5,0 ha 9
- 5,0 ha - 10,0 ha 5
- 10,0 ha - 20,0 ha 8
- 20,0 ha - 100,0 ha 14
- über 100,0 ha 1

Gemeindefläche in Hektar 937
Gemeinde-Hektarsatz in DM 780

Kirche:


Die Feldsteinkirche wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Der hölzerne Turm aus dem 19. Jahrhundert ist erhalten. Die Fenster sind nicht stilecht. Der störende Putz wurde entfernt. Die spitzbogigen Blenden des Ostgiebels sind im ursprünglichen Zustand. Die Kirche ist in einem sehr guten Erhaltungszustand.

Gewerbe:

Vom Arzt bis zum Tischler war die ganze Berufspalette vertreten. Durch den Eisenbahnanschluss bedingt verfügte Klein Schönfeld auch über Lager des Landhandels und der Landwirtschaftlichen Kreisgenossenschaft.

Bauten:

Keine Bauten

Literatur: (die genauen Quellenangaben entnehmen Sie bitte dem Inhalt der Seite "Literatur")

→A2 Berghaus
→A5 Brüggemann

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