Kloster Kolbatz mit Gut
Blick auf Greifenhagen a.d. Oder mit Oderbrücke
Bahn - Bild von Otto Kurginsky
Gedenkstein in der Patenstadt Bersenbrück

 

"Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn"

Dieses Sprichwort weist uns darauf hin, auch mal Glückoder Erfolg in einer Sache zu haben.Und das „Glück“ erinnert uns an die Redewendung

"Jeder ist seines Glückes Schmied"

Und so greife ich auf den nachstehenden Aufruf zurück,der in unserem „Kreis Greifenhagener Rundbrief 2012“,auf Seite 22, zu lesen ist.Außerdem klicken Sie doch mal auf:

AKTUELLES Januar 2009 - „Ein neues Jahr“

AKTUELLES August 2011 - „Das Bekenntnis zur Heimat“

Haben Sie gelesen? Verstehen Sie jetzt, warum ich auf Glück baue?

Hallo, Freunde Pommerns,

ihr Jungen der Heimat Kreis Greifenhagen,

habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht,wer die Aufgaben der Erlebnisgenerationenund das Engagement der gegenwärtigenehrenamtlichen Verantwortlichen des Kreises Greifenhagen/Pommern weiterführt? Wer, sonst als ihr, kann die kulturelle Historie der Vergangenheit und Gegenwart mit in die Zukunft tragen. Es lohnt sich, für die Heimat zu arbeiten. Umso mehr, auch die eigenen Wurzeln der Herkunft im Gedächtnis von Zeit und Raum zu bewahren.

Ruft uns doch einfach mal an!

Günther Drewitz

Vorstand Stiftung Kreis Greifenhagen/Pommern


Telefon/Fax 0451- 404847

 

 

Patenschaft BSB – Greifenhagen

 

Vorbereitungen zum Jubiläum

"50 Jahre Patenschaft Bersenbrück – Greifenhagen" sind angelaufen

In seiner Sitzung am 1.Juli 1963 beschloss der Rat der Stadt Bersenbrück, die Patenschaft für die Stadt Greifenhagen an der Oder in Pommern zu übernehmen. Seither sind im nächsten Jahr 2013 fünfzig Jahre vergangen, dann soll das Jubiläum in Bersenbrück begangen werden. Zur Vorbereitung dieses Jubiläums traf sich erstmals ein Arbeitskreis im Heimathaus „Feldmühle“.

Umgesetzt wurde diese Patenschaft dann vom Jahre 1964 an, in einer Patenschaftsurkunde vom 11. April 1964 heißt es:“ Mit dieser Patenschaft bekundet der Rat den Willen, das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Bürger der niedersächsischen Kreisstadt Bersenbrück mit den heimatvertriebenen Bürgern der pommerschen Kreisstadt Greifenhagen zu pflegen und dabei das kulturelle Erbe des deutschen Ostens, insbesondere aber Pommerns, wachzuhalten“.

Einige Jahre zuvor, nämlich 1958, war bereits eine solche Patenschaft zwischen dem Kreis Greifenhagen und dem Landkreis Bersenbrück geschlossen worden. Diese Patenschaft wurde 1972 nach der Gebiets- und Kommunalreform vom Landkreis Osnabrück übernommen.

Seit der Patenschaftsübernahme ist die Stadt Bersenbrück zum Mittelpunkt der Begegnung und zur Heimstatt des kulturellen Erbes der Stadt und des Kreises Greifenhagen geworden. Am Rathaus wurde 1963 auch der Greifenhagener Gedenkstein „den Toten zum Gedächtnis, uns Lebenden zur Mahnung“ eingeweiht, inzwischen erweitert um eine Stele. So konnte weiter 1964 im Kreismuseum Bersenbrück eine Heimatstube für den pommerschen Kreis Greifenhagen eingerichtet werden. In diesen Räumen verwirklicht sich der Grundgedanke der Patenschaft insgesamt, nämlich ostdeutsches Kulturgut zu bewahren und die gemeinsame Arbeit zu dokumentieren. Ein weiterer Gedächtnisstein befindet sich seit 2006 unter der „Pommerneiche“ am Heimathaus „Feldmühle“.

Zur Vorbereitung des Jubiläums installierte der Rat der Stadt Bersenbrück einen Arbeitskreis mit den Ratsmitgliedern Franz Buitmann als Vorsitzendem, Christa Sattinger und Lothar Volkmann. Vom Landkreis Osnabrück gehören der Paten- und Partnerschaftsbeauftragte Carlo Finkemeyer, vom Heimatkreis Greifenhagen der Heimatkreis-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Schwenk, der Heimatkreisbearbeiter Günther Drewitz sowie Kulturreferent Herbert Kämper dazu. Ferner sind Vertreter der mit dem Heimatkreis Greifenhagen verbundenen Vereine und Institutionen im Arbeitskreis vertreten.

Auf der konstituierenden Sitzung im Heimathaus unter der Leitung von Franz Buitmann dankte Bürgermeister Harald Kräuter allen Arbeitskreismitgliedern für ihre Bereitschaft, das Jubiläum vorzubereiten. Dazu gehöre auch eine Chronik, die die 50 Jahre Patenschaft Revue passieren lasse. Günther Drewitz betonte, über die 50 Jahre Patenschaft seien „aus Fremden Freunde“ geworden. Bersenbrück sei den 1963 eingegangenen Verpflichtungen immer nachgekommen.

Die Jubiläumsfeier 2013, so der Arbeitskreis, solle am Pfingstsamstag und – sonntag stattfinden. Eröffnet wird sie mit einer Ausstellung zum Thema Heimatvertriebene am Vormittag des Pfingstsamstags in den Räumen der Kreissparkasse. Nachmittags solle Stelen am Weg zum Schützenplatz in der „Hemke“ aufgestellt werden, die an die 50jährige Zusammenarbeit mit dem Bersenbrücker Schützenverein erinnern. Abends finden „Stunden der Begegnung“ mit einem musikalischen Rahmenprogramm im Saal Hengeholt-Heuer statt. Am Sonntag-Vormittag wird der Festakt zum Jubiläum ebenfalls im Saal Hengeholt-Heuer durchgeführt, ihm schließt sich die Kranzniederlegung und Gedenkstunde am Ehrenmal am Rathaus an. Mit geselligen Stunden klingt das Treffen am Nachmittag aus.

Zur ersten Arbeitssitzung wegen der Erstellung der Chronik trifft sich das Redaktionsteam mit Franz Buitmann, Herbert Kämper, Günther Marotzke und Christa Sattinger am 27. Juni im Heimathaus. Ende August wird die nächste Arbeitskreissitzung zur weiteren Vorbereitung des Jubiläums stattfinden.

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Zur Vorbereitung des Jubiläums „50 Jahre Patenschaft Bersenbrück – Greifenhagen“ 2013 traf sich der vom Stadtrat installierte Arbeitskreis erstmalig im Heimathaus „Feldmühle“, zu Gast war auch Bürgermeister Harald Kräuter (Bildmitte).

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Ein Gedenkstein und eine Stele am Rathaus Bersenbrück erinnern an die fast 50jährige Patenschaft zwischen Greifenhagen und Bersenbrück.

Foto heimatst. greifenhagen 1        2012 heimatst. greifenhagen2012

       

Im Museum des Landkreises Osnabrück in Bersenbrück erinnert die Heimatstube Greifenhagen an die Geschichte Greifenhagens und die Patenschaft zwischen Bersenbrück und Greifenhagen.

Text/Fotos: Franz Buitmann

Greifenhagener Str. 20

49593 Bersenbrück 

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