Landkreis 

hkgh logo

  Greifenhagen

hkgh logo wappen

  Bahn

hkgh logo wappen2

  Fiddichow

hkgh logo wappen3

  Gartz a. d. Oder

hkgh logo wappen4

  Penkun

hkgh logo wappen5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

 

Mönchkappe


MönchkappeAmtsgericht und Finanzamt Greifenhagen, Post Wintersfelde, Standesamt Ferdinandstein, Amtsbezirk Eichwerder, Schule

Lage:

Mönchkappe liegt in der Oderniederung, direkt am Strom auf engstem Raum. Da gab es zu keiner Zeit viele Entwicklungsmöglichkeiten und so beschränkten sich die Bewohner früher stark auf den Gemüseanbau. Dies wurde erst mit den Entwässerungsmaßnahmen des Odertales zu Beginn des 20. Jahrhunderts möglich.

Geschichte:

In älteren Quellen wird angenommen, dass das Kloster Kolbatz hier einen Fischhandelplatz oder Warenumschlagstation unterhalten hat. Das Kloster sicherte sich auch freie Handelsrechte in Greifenhagen. Die Stadt wiederum erwarb 1330 Teile von Mönchkappe. Im 18. Jahrhundert wird Mönchkappe als Kuhpächterei beschrieben. Hier haben also die Greifenhagener durch Hirten ihre Kühe im Sommer weiden lassen. 1747 wurde der Amtmann Benjamin Heinrich Gräwe beauftragt 18 Kolonisten auf 1800 Morgen im Gebiet Wintersfelde und Mönchkappe anzusiedeln. Bereits 1842 hatte Mönchkappe 411 Einwohner.

Statistische Daten:

Höhenlage: um 1 m über NN.

Zahl der Haushaltungen: 137

Einwohner: 473
- davon männlich 226
- davon unter 6 Jahren 39
- davon 6 - 14 Jahre 73
- davon 14 - 65 Jahre 301
- davon über 65 Jahre 60

nach der Tätigkeit zugehörig zu
- Land- und Forstwirtschaft 286
- Industrie und Handwerk 104
- Handel und Verkehr 21

nach der Stellung im Beruf
- Selbständige 156
- mithelfende Familienangehörige 163
- Beamte und Angestellte 18
- Arbeiter 84

Anzahl der landw. Betriebe m. Betriebsflächen
- 0,5 ha - 5,0 ha 20
- 5,0 ha - 10,0 ha 22
- 10,0 ha - 20,0 ha 38
- 20,0 ha - 100,0 ha 0
- über 100,0 ha 0

Gemeindefläche in Hektar 131
Gemeinde-Hektarsatz in DM 830

Kirche:

Mönchkappe hatte keine Kirche. Die in den Unterlagen genannte Kirche war die 1945 zerstörte Gutskirche von Eichwerder.

Gewerbe:

Die wichtigsten Handwerksberufe waren vertreten.

Bauten:

Keine Bauten

Literatur: (die genauen Quellenangaben entnehmen Sie bitte dem Inhalt der Seite "Literatur")

→A.2 Berghaus

zurück zur Übersicht