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Schillersdorf

hkgh schillersdorfIm Jahre 1325 wird Schillersdorf als Besitz der Stettiner Marienkirche erwähnt. Die Stadt Greifenhagen hatte von den Brüdern Henning und Rudolf vom Krempzow in Schillerdorf und Schönau mehrere Hufen Land gekauft, die 1322 zusammengelegt wurden und deren Besitz 1373 durch die neuen Herzöge Swantibor und Bogislaw bestätigt wurde. Bei dieser Beurkundung treten auch die Ritter Friedrich von Eickstedt und Heinrich von Wussow als Zeugen auf.

Um 1490 besaß die Stadt Greifenhagen das Patronat über die Kirchen in Schillersorf und der Tochterkirche in Schöningen.

1530 war Schillersdorf weiterhin zur Hälfte im Besitz des Marienstiftes von Stettin, die andere Hälfte war in städtischem Besitz. Leider verraten uns die Besitzstandskarten von 1530 und 1628 nicht den Namen dieser Stadt. Brüggemann schreibt jedoch, Besitzer sei Greifenhagen gewesen und diese Stadt habe am 09. November 1660 Schillersdorf an den schwedischen Kanzler Heinrich Cölestin von Sternbach verkauft. Dessen Enkelin und Tochter des Oberstleutnants von Sternbach war verheiratet mit dem Generalfeldmarschall und Generalgouverneur Graf Jürgen Mellin. Dessen Nachfahre Generalmajor Graf George Bernhard Mellin verkaufte am 14. Januar 1762 an den Kaufmann Knudt Olssen aus Stettin. Dieser vererbte den Besitz an seine Tochter Charlotta Louisa 1766 und durch ihr Heirat mit dem Königl. Kriegs- und Domänenrat Valentin Ludewig Protzen kam das Gut in diese Familie.

1837 erwarb Christoph Friedrich Rohrbeck bei einer Versteigerung den Besitz. Der letzte Besitzer des Gutes Schillersorf war Dr. Georg Schultze aus Berlin. Das Gut hatte 232 Hektar. Schillersdorf hat eine Wasser- und ein Windmühle, zu der auch eine Bäckerei gehörte, besessen.

Die Kirche in Schillersdorf ist ein Granitquaderbau. Die ursprünglichen kleinen Fenster sind erhalten, die Rahmen verändert. Ursprünglich sind auch noch die spitzbogigen Portale mit einer einmaligen Abtreppung. Die Kirche in Kolbitzow und Schöningen waren Filialkirchen von Schillersdorf.
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